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Sarah Henschel
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Das Elbe-Elster Klinikum passt zum 1. April seine Besuchsregelungen an die aktuelle Pandemieentwicklung an.

Ab diesem Stichtag ist pro Patient täglich in der Zeit von 14 bis 17 Uhr wieder ein Besucher für maximal eine Stunde erlaubt.

Die Besuche sind unter Voraussetzung der 3G-Regelung und Symptomfreiheit möglich. Das heißt, Besucher müssen ihren Impf- bzw. Genesenenstatus, einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist oder einen negativen Antigentest, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorweisen. Zudem ist während des gesamten Aufenthaltes im Klinikum eine FFP2-Maske zu tragen.

Eine vorherige telefonische Anmeldung über die Rezeptionen am jeweiligen Standort ist notwendig. Laut der 3. Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg ist das Klinikum außerdem verpflichtet, die Personendaten der Besucher und Besucherinnen zur Kontaktnachverfolgung zu erfassen.

Der Südbrandenburger Wundtag, zu dem das Elbe-Elster Klinikum vor Corona traditionell immer im März eingeladen hatte, kann auch in diesem Jahr aufgrund der Pandemie nicht wie gewohnt im Frühjahr stattfinden.

Es ist geplant, den Wundtag im Sommer nachzuholen, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass es dann wieder eine Vielzahl an Fachvorträgen zur richtigen Wundversorgung geben wird. Das Elbe-Elster Klinikum wird informieren, sobald ein genauer Termin feststeht.

In den letzten Wochen wurden im Krankenhaus Finsterwalde ausschließlich COVID-19-Patienten behandelt. Diese Konzentration auf einen Standort des Elbe-Elster Klinikums hat sich im Rahmen der Corona-Pandemie bewährt. So konnten einerseits alle Covid-Patienten in Finsterwalde umfassend versorgt und andererseits Non-Covid-Patienten in Herzberg und Elsterwerda behandelt werden.

Trotz der hohen Inzidenz ist derzeit eine Entspannung der Lage im Klinikum spürbar, so dass im Krankenhaus Finsterwalde erste Schritte hin zum Normalbetrieb erfolgen. Deshalb können in Finsterwalde wieder chirurgische und internistische Non-Covid-Patienten behandelt werden. Dies umfasst neben geplanten chirurgischen und internistischen Elektiveingriffen auch alle ambulanten Sprechstunden der Fachabteilungen.  

Bei allen geplanten Aufnahmen, die an einem Mittwoch, Donnerstag oder Freitag stattfinden, werden die Patienten zwei Tage vor Aufnahme mittels PCR-Labortest getestet. Bei Aufnahmen an einem Montag oder Dienstag erfolgt die Testung am Aufnahmetag mittels PCR-Schnelltest. Notfallpatienten erhalten generell einen PCR-Schnelltest.

Das Krankenhaus Finsterwalde hofft, bald zum vollständigen Normalbetrieb zurückkehren zu können.

Das diesjährige Neujahrsbaby im Elbe-Elster Klinikum hatte quasi ein Heimspiel und nahm es mit der Pünktlichkeit ganz genau. Auf den Tag zum errechneten Termin erblickte die kleine Emily am 1. Januar um 10.57 Uhr das Licht der Welt. Beim ersten Maßnehmen wog sie 4210 Gramm und war 57 Zentimeter groß. Für Mama Jana Dietze (28) und Papa Eckhard Tzschoppe (24) aus Herzberg ist Emily das erste Kind und nun der ganze Stolz der Eltern. Papa Eckhard war bei der Geburt dabei und freute sich, dass dies trotz der strengen Corona-Regelungen im Klinikum möglich war. „Bei der Aufnahme werden Mutter und Vater von uns getestet, so dass die Papas bei einem negativen Test gern bei der Geburt dabei sein können“, erklärt die leitende Hebamme Veronika Jeschke die Regularien. Nach der Geburt dürfen die Väter dann ihre neugeborenen Kinder für eine Stunde am Tag besuchen. Besuche von Geschwisterkindern sind leider nicht erlaubt.

„Auch wenn in Zeiten der Corona-Pandemie einiges anders ist, sind wir als Ansprechpartner für die werdenden Mütter da und es finden auch die regelmäßigen Untersuchungen während der Schwangerschaft sowie die Geburtsplanung etwa drei Wochen vor dem errechneten Termin statt“, betont die Hebamme.  

Geburtenstatistik 2021

Im zu Ende gegangenen Jahr kamen im Elbe-Elster Klinikum in Herzberg 484 Babys zur Welt. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2020 mit 482 Kindern nahezu konstant. Hatten im Jahr 2020 die Mädchen klar die Nase vorn, so wurden im vergangenen Jahr wieder etwas mehr Jungen geboren. Von den 484 Babys waren 250 Jungen und 234 Mädchen. Das Ärzte- und Hebammen-Team konnte dabei sechs Mal Zwillinge im Herzberger Kreißsaal begrüßen. „Die Geburt von Zwillingen bedeutet nicht immer automatisch, dass ein Kaiserschnitt durchgeführt werden muss. Bei uns wurden im vergangenen Jahr auch Zwillinge ohne Kaiserschnitt entbunden. Auch spontane Geburten in Beckenendlage waren durch das erfahrene Team möglich“, sagt Hebamme Jeschke.

Der geburtenstärkste Monat war im Jahr 2021 der Juli mit 60 Babys, die wenigsten Kinder (30) kamen im Wonnemonat Mai zur Welt. Das leichteste Kind wog bei seiner Geburt 1100 Gramm, das schwerste dagegen 4914 Gramm. Hinsichtlich des Alters der Mütter beobachteten die Hebammen in Herzberg einen leichten Trend nach oben bei den über 40-Jährigen. Durchschnittlich sind Frauen bei der Entbindung zwischen 25 und 39 Jahre.

Die Statistik der Einzugsgebiete zeigt sich stabil und gleichbleibend zu den letzten Jahren: Der Großteil der Schwangeren kommt aus dem Landkreis Elbe-Elster zur Entbindung nach Herzberg. Erfreulich ist die Tendenz aus Richtung Elsterwerda, da von hier wieder mehr Mütter in Herzberg entbinden. Hinzu kommen diejenigen, die in den Randgebieten der angrenzenden Landkreise Sachsen-Anhalt, Sachsen und Teltow-Fläming wohnen und sich für das Elbe-Elster Klinikum entscheiden. Außerdem ist zu beobachten, dass es immer wieder Schwangere gibt, die weiter entfernt wohnen und sich für eine Entbindung in der ehemaligen Heimat entscheiden. Im vergangenen Jahr kamen beispielsweise werdende Mütter aus Leipzig, Riesa, Lichterfelde, Ludwigsfelde oder Beelitz.

Emily und Leo führen Namenshitliste an

Bei der Namenswahl ging die Tendenz im vergangenen Jahr vor allem zu kurzen Vornamen. So führen bei den Mädchen Emily, Emilia, Mia, Mila, Lea und Lena die Namenshitliste an. Bei den Jungs sind es Leo, Lio, Elias, Ben, Malte und Luca. Seltener vergeben wurden bei den Mädchen dagegen Namen wie Svea, Smilla, Isa, Wanda, Tilda oder Polli. Bei den Jungen zählten Loris, Leif, Reik, Silas, Gero oder Sirius, zu den selteneren Vornamen.

Foto: Die stolzen Herzberger Eltern Jana Dietze und Eckhard Tzschoppe mit ihrer kleinen Emily, die am 1. Januar im Elbe-Elster Klinikum geboren wurde (Foto: J. Vetter/Die Piktografen).

Sieben Kinder erblickten am 25. und 26. Dezember das Licht der Welt im Kreißsaal in Herzberg. An Heiligabend wurde kein Baby im Elbe-Elster Klinikum geboren.

Das erste Weihnachtskind in diesem Jahr kam in der Heiligen Nacht, am 25. Dezember um 3.03 Uhr, zur Welt. Mit einem weiteren Baby am Nachmittag war der erste Weihnachtsfeiertag noch relativ ruhig im Herzberger Kreißsaal. Schlag auf Schlag ging es am zweiten Feiertag, an dem fünf Kinder zur Welt kamen.

Eines von ihnen ist der kleine Leon, der am 26. Dezember um 14.28 Uhr geboren wurde. Er ist das erste Kind von Stefanie Ehrenberg und Daniel Harder aus Jüterbog. Der berechnete Geburtstermin war zwar am 25. Dezember, dennoch waren die Eltern von ihrem Weihnachtsbaby überrascht worden, erzählt die 31-jährige frisch gebackene Mama. „Wir haben Heiligabend und den 1. Feiertag noch ganz normal verbracht, von daher hätten wir nicht gedacht, dass unser kleiner Leon noch ein Weihnachtsbaby wird“, sagt Stefanie Ehrenberg.

Von den sieben Weihnachtsbabys im Elbe-Elster Klinikum waren zwei Mädchen und fünf Jungs. Zwei Kinder hatten es dabei an diesem Weihnachtsfest besonders eilig und kamen vier Wochen zu früh auf die Welt.

Foto: Voller Stolz hält Stefanie Ehrenberg ihren Sohn Leon im Arm, der am zweiten Weihnachtsfeiertag geboren wurde (Foto: EEK/J. Vetter).

 

Die täglich veröffentlichten Zahlen der positiv auf Covid-19 getesteten Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Elbe-Elster sind leider weiterhin sehr hoch. Das Klinikum ist darauf vorbereitet. Alle möglichen Kapazitäten im technischen als auch im personellen Bereich sind aktiviert. Dennoch bleibt zu vermuten, dass die geplanten personellen Kapazitäten möglicherweise nicht ausreichen werden.

Daher startet das Klinikum an dieser Stelle den Aufruf an die Bevölkerung des Landkreises, das Krankenhaus Finsterwalde in geeigneter Form bei der Betreuung der positiv auf Covid-19 getesteten Personen im Krankenhaus zu unterstützen.

Wer gesund ist, nicht zu einer Risikogruppe gehört, medizinische Vorkenntnisse hat und sich in der Lage fühlt, das Elbe-Elster Klinikum zu unterstützen, meldet sich bitte unter Angaben der Möglichkeiten und Erreichbarkeit bei der Personalabteilung des Klinikums.

Das Klinikum ist per Telefon montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr unter 03531 503-180 oder täglich per Fax 03531 503-480 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff „freiwillige Coronaunterstützung“ erreichbar.

Wenn das Klinikum die Unterstützung in Anspruch nehmen muss, wird es sich bei den Interessenten melden.

Das Elbe-Elster Klinikum bedankt sich bereits an dieser Stelle für die Bereitschaft.

Das Elbe-Elster Klinikum musste den regulären Krankenhausbetrieb erneut aufgrund der Corona-Pandemie einschränken. Der Standort Finsterwalde widmet sich wieder umfangreicher der Behandlung von Covid-19-Patienten. Dadurch müssen elektive Eingriffe verschoben bzw. an die Standorte Elsterwerda und Herzberg verlegt werden. Die ambulante und stationäre Notfallversorgung inklusive Röntgen und CT bleiben selbstverständlich für alle Patienten weiterhin bestehen.

Die Krankenhäuser in Herzberg und Elsterwerda führen den Krankenhausbetrieb weitestgehend ohne Einschränkungen weiter. Leidglich ambulante Eingriffe werden eingeschränkt, um aus Finsterwalde verschobene wichtige Elektiveingriffe realisieren zu können.

Alle Sprechstunden und Endoskopien bleiben an den drei Krankenhausstandorten weiterhin bestehen. Damit ist die Versorgung aller Patienten des Landkreises durch das Elbe-Elster Klinikum trotz der aktuell sehr schwierigen pandemischen Lage weiterhin gegeben.

Zum Schutz der Mitarbeiter und Patienten hat das Elbe-Elster Klinikum am Dienstag (9.11.) ein Besuchsverbot für seine drei Krankenhäuser in Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg ausgesprochen.

Es wird darum gebeten, Patientenbesuche bis auf weiteres zu unterlassen. Ausgenommen von dem generellen Verbot sind unter bestimmten Voraussetzungen Besuche bei Sterbenden und Patienten in akut lebensbedrohlicher Situation, Kindern und Neugeborenen sowie ihren Müttern. In diesen Fällen ist die Anmeldung an der Rezeption des jeweiligen Krankenhauses möglich.

Aufgrund der derzeit wieder ansteigenden Corona-Infektionen hat das Elbe-Elster Klinikum seine Besuchsregelungen angepasst:

Ab sofort ist ein Besucher für eine Stunde pro Tag und Patient erlaubt.

Besucher benötigen ein personalisiertes, negatives Testergebnis entweder eines PCR-Tests, das nicht älter als 48 Stunden ist, oder eines Antigen-Schnelltests, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Wer genesen oder vollständig geimpft ist (14 Tage nach der Zweitimpfung), benötigt keinen Testnachweis.
Besucher melden sich bitte an der Rezeption, dort erfolgt die Kontaktdatenerfassung und die Kontrolle des negativen Testergebnisses, des Impf- oder Genesungsnachweises.

Zu beachten ist außerdem, dass das Klinikum nur mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten werden darf und dazu ein eigener Schutz mitzubringen ist.

Besuche von Covid-19-Patienten sind nicht erlaubt.

Anfang Oktober wurde für die rund 740 nichtärztlichen Beschäftigten nach zähen und langwierigen Tarifverhandlungen eine Einigung erzielt. Demnach erhalten die nichtärztlichen Mitarbeiter der Elbe-Elster Klinikum GmbH in diesem und nächstem Jahr eine lineare Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent. Ab 1. August gibt es rückwirkend vier Prozent mehr Lohn, der dabei mindestens um 100 Euro steigt. Zum 1. September 2022 wird dann noch einmal um 2,5 Prozent erhöht.

Von der Tarifeinigung profitieren auch die Auszubildenden im Elbe-Elster Klinikum, denn die Ausbildungsvergütung wurde ebenfalls erhöht. Außerdem werden Azubis nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung bei betrieblichem Bedarf unmittelbar nach der Ausbildung in ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis übernommen. Des Weiteren wurde eine Pflegezulage für alle bettenführenden Bereiche sowie für die Pflegebeschäftigten im OP, in der Anästhesie und in der Notaufnahme beschlossen. Diese Zulage beträgt im ersten Jahr 70 Euro und steigt ab 1. September 2022 auf 120 Euro. Darüber hinaus wurden der Nachtzuschlag sowie die Intensiv- und Wechselschichtzulagen erhöht. Nach der Tarifeinigung wurde durch die Tarifkommission die Pflegezulage auch für Hebammen angefragt und durch die Geschäftsführung gewährt.

Die Tarifeinigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Klinikum-Aufsichtsrates und des Bundesvorstandes von ver.di. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai 2023.

Epilepsie kann Menschen in jedem Alter und allen sozialen Schichten treffen. Darauf weist die Neurologin Dr. Vivien Homberg anlässlich des Tages der Epilepsie am 5. Oktober hin. „Es gibt zwar typische Erkrankungsgipfel bereits im Kindes- und Jugendalter, aber auch im hohen Erwachsenenalter treten Epilepsien gehäuft auf. Jeder Mensch kann daran erkranken, entweder mit einem einmaligen Anfall oder aber im Sinne einer chronischen Krankheit“, erklärt Dr. Vivien Homberg, Fachärztin für Neurologie am Elbe-Elster Klinikum. Die Ärztin ist seit Anfang des Jahres sowohl im Klinikum als auch im MVZ Elsterwerda zur ambulanten Versorgung der Patienten tätig.

Die Symptome von Epilepsie treten in unterschiedlichem Ausmaß auf, je nachdem welcher Teil des Gehirns Ursprung der Anfälle ist. Das kann beispielsweise nur ein kurzes Zucken des kleinen Fingers sein, welches sich immer wieder gleichförmig wiederholt oder es treten die bekannten Anfällen mit einer Versteifung aller Muskeln und dem Bewusstseinsverlust des Patienten auf. Epilepsie ließe sich insgesamt recht gut behandeln. „In den meisten Fällen werden die Patienten medikamentös eingestellt, sodass wieder ein normales Leben möglich ist“, so die Fachärztin.

Dr. Vivien Homberg war vor dem Wechsel in das Elbe-Elster Klinikum Chefärztin der Neurologie in der Zentralklinik Bad Berka. Dort leitete sie eine seitens der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) zertifizierte Ermächtigungsambulanz für Epilepsie. Bereits seit 2005 ist die in Tübingen studierte Ärztin Fachärztin für Neurologie. Zum Behandlungsfeld von Epilepsie-Patienten gehört auch die sozialmedizinische Betreuung. Dr. Homberg berät die Betroffenen im Zusammenhang mit Kinderwunsch, Schwangerschaft und klärt auch sämtliche berufliche Fragestellungen sowie das Thema Fahrtauglichkeit bei Epilepsie.

In der Sprechstunde im Elbe-Elster MVZ in Elsterwerda steht Dr. Homberg nicht nur Patienten mit Epilepsie zur Seite. Auch die Behandlung anderer neurologischer Krankheitsbilder wie Demenz, Parkinson, Multiple Sklerose oder die Weiterbetreuung von Patienten mit Schlaganfällen gehören in das Leistungsspektrum der Praxis. Eine Überweisung durch den Hausarzt ist ausreichend, um die Fachsprechstunden der Neurologie im Elbe-Elster MVZ aufzusuchen. Die Praxis ist telefonisch unter 03533 603-400 zu erreichen.

Die ersten Medizinstudierenden, die im April 2015 in ihr Studium an der Medizinischen Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane“ (MHB) gestartet sind, haben es nun erfolgreich abgeschlossen. Ende August fand die feierliche Verabschiedung des ersten Jahrganges statt. Sie sind damit auch die ersten, jemals im Land Brandenburg ausgebildeten Ärzte. Unter den Absolventen ist auch Maria Bührig, die erste Studentin, die ein Stipendium des Elbe-Elster Klinikums sowie des Landkreises Elbe-Elster für das Medizinstudium an der MHB erhielt.

Die junge Ärztin hat inzwischen ihre Tätigkeit als Assistenzärztin in der Inneren Medizin im Krankenhaus Herzberg aufgenommen. „Für mich ist es keine Pflicht hier zu arbeiten, sondern eine große Freude. Ich habe bereits Praktika und das Praktische Jahr in Herzberg absolviert und fühle mich hier fast schon zu Hause“, schmunzelt die gebürtige Eisenhüttenstädterin, deren Heimat jetzt der Spreewald ist. „Ich bin sehr froh, dass ich meine komplette Facharztausbildung in Herzberg absolvieren kann. Damit hat man eine gewisse Planungssicherheit. Durch meine Erfahrungen weiß ich außerdem, dass die Ausbildung hier auf einem sehr hohen Niveau erfolgt“, freut sich die 33-Jährige auf die kommende Zeit. In sechs Jahren möchte sie die Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie abgeschlossen haben. Wer weiß, vielleicht wird dann Maria Bührig die erste Fachärztin, die nicht nur in Brandenburg aufgewachsen ist und studiert hat, sondern auch nach der Facharztausbildung hier lebt und arbeitet.  

Mit 59 Kindern, die im Juli im Kreißsaal in Herzberg das Licht der Welt erblickten, war der Monat der bisher geburtenstärkste in diesem Jahr in der Geburtshilfe im Elbe-Elster Klinikum. 31 Mädchen und 28 Jungen wurden im Juli entbunden. An drei Tagen kamen sogar fünf Kinder zur Welt. Das ist eine große Herausforderung für die Herzberger Geburtenstation und das Hebammenteam um die leitende Hebamme Veronika Jeschke. „Fünf Entbindungen innerhalb von drei Tagen haben wir nicht allzu oft, aber mit unserer Erfahrung und dem eingespielten Team ermöglichen wir den werdenden Müttern dennoch eine bestmögliche Betreuung“, erzählt Hebamme Jeschke.

Es gebe jedes Jahr einen Monat, der besonders heraussticht und in dem viele Kinder geboren werden, weiß die erfahrene Hebamme. Der bisher geburtenschwächste Monat in diesem Jahr war der Mai mit 30 Kindern. Sonst sei dieser Monat eher ein Kandidat für viele Geburten, in diesem Jahr war es anders. Durchschnittlich werden in der Herzberger Geburtshilfe 43 Kinder pro Monat geboren.

Coronabedingte Einschränkungen gibt es in den Kreißsälen des Elbe-Elster Klinikums kaum noch. Lediglich die Informationsabende für werdende Eltern finden derzeit noch nicht statt. Dafür können unter der Telefonnummer 03535 491-871 individuell Termine zur Kreißsaalbesichtigung vereinbart werden. „Die regelmäßigen Untersuchungen während der Schwangerschaft und die Geburtsplanung etwa drei Wochen vor dem errechneten Termin finden wie immer statt“, sagt Veronika Jeschke. Wichtig sei das Beachten der 3G-Regel, wonach Besucher im Klinikum getestet, geimpft oder genesen sein müssen. Für den Kreißsaal erhalten die Schwangeren und die eventuelle Begleitperson einen Corona-Test vor Ort. „Wir merken aber auch, dass immer mehr werdende Papas geimpft sind“, stellt die Hebamme fest.

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